# Bargeldakzeptanz in Deutschland
* [*1 Einleitung*](#tar-1 "1 Einleitung")
* *[*2 Akzeptanz von Bargeld bei Unternehmen in Deutschland*](#tar-2 "2 Akzeptanz von Bargeld bei Unternehmen in Deutschland")*
* **[*3 Weitere Bezahlsituationen*](#tar-3 "3 Weitere Bezahlsituationen")**
* ***[*4 Zusammenfassung und Einordnung*](#tar-4 "4 Zusammenfassung und Einordnung")***
* ***[*Methodik*](#tar-5 "Methodik")***
* ***[*Literaturverzeichnis*](#tar-6 "Literaturverzeichnis")***
****Bargeld ist in Deutschland weiterhin das meistgenutzte Zahlungsmittel und erfüllt wichtige gesellschaftliche Funktionen, beispielsweise für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen und die Resilienz gegenüber Krisen. Damit Wahlfreiheit zwischen Bargeld und digitalen Zahlungsmitteln besteht und Bargeld seine gesellschaftlichen Funktionen erfüllen kann, sollte Bargeld von Geschäften und anderen Zahlungsempfängern angenommen werden. Daher untersucht die Bundesbank, inwieweit Bargeld bei Zahlungen vor Ort in Deutschland verwendet werden kann.****{#par-e5u88a}
****Zur Ermittlung der Bargeldakzeptanz führte ein Marktforschungsinstitut im Auftrag der Bundesbank Testkäufe durch. Der Schwerpunkt lag auf Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie sowie dem Dienstleistungsbereich, da Verbraucherinnen und Verbraucher in diesen Wirtschaftsbereichen regelmäßig vor Ort Transaktionen durchführen. Im Rahmen ihrer alltäglichen Lebensführung tätigten Testkäuferinnen und Testkäufer im Laufe des Sommers 2025 Einkäufe bei einer Stichprobe von rund 2 000 Unternehmen aus diesen Wirtschaftsbereichen. Bei 99,4 % der aufgesuchten Verkaufsstellen war eine Barzahlung möglich, wobei die hohe Akzeptanzrate für Unternehmen aus allen untersuchten Wirtschaftszweigen und Größenklassen festzustellen war. Bargeld ist somit bei Zahlungen vor Ort in den betrachteten Branchen gegenwärtig nahezu universell einsetzbar.****{#par-a73652}
****Bargeld spielt darüber hinaus auch in weiteren Bezahlsituationen eine Rolle, die sich jedoch nicht direkt in die Systematik der Unternehmensstichprobe integrieren lassen. Exemplarisch wurde daher die Bargeldakzeptanz im Busverkehr sowie bei Behörden durch jeweils 30 weitere Testzahlungen untersucht. In allen Tests war es möglich, ein Ticket für den Bus im öffentlichen Nahverkehr entweder an der Haltestelle oder im Bus bar zu bezahlen. Zudem versuchten Testkäuferinnen und Testkäufer, alltägliche Behördenleistungen wie das Ausstellen eines Personalausweises oder die Zulassung eines Kraftfahrzeugs mit Bargeld zu begleichen. In acht von 30 Fällen konnten diese Behördenleistungen nicht mit Bargeld bezahlt werden. Diese Ergebnisse deuten an, dass Bargeld nur eingeschränkt für Zahlungen an Behörden verwendet werden kann.****{#par-i97eo6}
****Insgesamt ist den Ergebnissen zufolge die Akzeptanz von Bargeld in Deutschland gegenwärtig gewährleistet. Politik, Notenbanken und die Akteure des Bargeldkreislaufs engagieren sich gemeinsam dafür, dass Bargeld auch in Zukunft als Zahlungsmittel allgemein akzeptiert und verfügbar bleibt.****{#par-e587u7}
***1 Einleitung*** {#tar-1}
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*****Euro-Banknoten und Euro-Münzen sind im Euroraum gesetzliche Zahlungsmittel.** Zahlungsempfänger sind damit grundsätzlich dazu verpflichtet, Euro-Bargeld für die Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen anzunehmen. Allerdings steht es den Vertragsparteien in Deutschland frei, bestimmte Zahlungsmittel zu vereinbaren oder auszuschließen. Solche Vereinbarungen können in der Praxis beispielsweise durch Allgemeine Geschäftsbedingungen erfolgen, welche den Ausschluss von bestimmten Banknotenstückelungen oder von Bargeld insgesamt vorsehen können. Bargeld muss grundsätzlich auch von öffentlichen Stellen angenommen werden, kann aber von diesen ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen werden.[\[1\]](#_ftn_root_1)***{#par-a42236}
****Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für eine Verordnung über Euro-Banknoten und Euro-Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel vorgelegt, mit der die Rolle des Euro-Bargeldes gefestigt werden soll.**[\[2\]](#_ftn_root_2) Der Verordnungsvorschlag definiert Zahlungssituationen, in denen die Annahme von Bargeld für Unternehmen und öffentliche Stellen verpflichtend wäre. Zudem sieht der Verordnungsvorschlag vor, dass die Mitgliedstaaten Verfügbarkeit und Akzeptanz von Bargeld beobachten. Bei festgestellten Missständen wären die Mitgliedstaaten angehalten, geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieser Verordnungsvorschlag befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren und ist bislang nicht in Kraft getreten. Testkäufe könnten sich als Analyseinstrument zur Beobachtung der Bargeldakzeptanz durch die Mitgliedstaaten eignen.**{#par-uu2947}
****Damit Wahlfreiheit zwischen Bargeld und digitalen Zahlungsmitteln besteht und Bargeld seine gesellschaftlichen Funktionen erfüllen kann, sollte Bargeld für Zahlungen genutzt werden können.**[\[3\]](#_ftn_root_3) Daher untersuchte die Bundesbank, inwieweit Bargeld für alltägliche Zahlungen vor Ort angenommen wird. Ein Marktforschungsinstitut führte hierzu im Auftrag der Bundesbank im Laufe der Monate Mai bis August 2025 Testkäufe an ausgewählten Verkaufsorten durch und beobachtete, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine Barzahlung möglich ist.[\[4\]](#_ftn_root_4) Die Bundesbank analysiert mit dem vorliegenden Aufsatz erstmals im Detail die Akzeptanz von Bargeld in Deutschland und erprobt Testkäufe als Instrument zur Untersuchung dieser Thematik.[\[5\]](#_ftn_root_5)**{#par-i98172}
**2 Akzeptanz von Bargeld bei Unternehmen in Deutschland** {#tar-2}
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****Die Akzeptanz von Bargeld als Zahlungsmittel bei Unternehmen wurde mithilfe von Testkäufen im stationären Einzelhandel, in der Gastronomie sowie bei ausgewählten Dienstleistungsunternehmen untersucht**. Diese Wirtschaftszweige wurden betrachtet, da Verbraucherinnen und Verbraucher bei Unternehmen aus diesen Bereichen regelmäßig Transaktionen vor Ort an physischen Verkaufsorten durchführen.[\[6\]](#_ftn_root_6) Zur Ermittlung der Bargeldakzeptanz tätigten Testkäuferinnen und Testkäufer insgesamt 2 060 Testkäufe von Waren und Dienstleistungen. Der Testablauf sah zunächst die Barzahlung an einer personalbesetzten Kasse vor. War die Barzahlung nicht möglich, erkundigten sich die Testkäuferinnen und Testkäufer beim Personal, ob eine Barzahlung dennoch ermöglicht werden könne. Bei erneuter Ablehnung des Barzahlungswunsches und sofern die Barzahlung auch nicht an einer anderen Kasse der Verkaufsstelle möglich war, erfolgte die Zahlung unbar (siehe auch die Ausführungen zur [Methodik](#Methodik)).**{#par-ue6io9}
****Verbraucherinnen und Verbraucher können Waren und Dienstleistungen an physischen Verkaufsorten nahezu uneingeschränkt mit Bargeld bezahlen.** Nur in wenigen Ausnahmefällen konnten die Testkäuferinnen und Testkäufer ihre Einkäufe nicht mit Bargeld bezahlen. Insgesamt akzeptierten 99,4 % der untersuchten Unternehmen Bargeld, wobei eine Barzahlung unmittelbar an der ersten angesteuerten Kasse und ohne Nachfrage in 98,7 % aller Fälle und lediglich in 0,7 % aller Fälle erst auf Rückfrage oder an einer anderen Kasse möglich war. Die ermittelte Bargeldakzeptanz liegt in allen untersuchten Wirtschaftszweigen -- Einzelhandel, Gastronomie und ausgewählten Dienstleistungsbetrieben -- bei über 97 % (siehe Schaubild 2.2). Die geringste Bargeldakzeptanz im Einzelhandel weisen Tankstellen auf.[\[7\]](#_ftn_root_7) Die hohe Akzeptanzrate von Bargeld gilt für Unternehmen aller Größenklassen.**{#par-u37o2a}
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{#par-a89u5o}
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****Bei etwa der Hälfte der Verkaufsstellen, an denen keine Barzahlung möglich war, traten temporäre Hinderungsgründe auf**. Bei 42,8 % der Testkäufe, in denen eine Barzahlung nicht möglich war, waren fehlendes Wechselgeld oder defekte Kassen ursächlich. Bei 9,9 % der Standorte gaben die Testkäuferinnen und Testkäufer zudem an, dass eine Barzahlung grundsätzlich möglich ist, jedoch nur dann, wenn eine personalbesetzte Kasse geöffnet ist. Zum Zeitpunkt der Testkäufe waren diese Kassen allerdings geschlossen (siehe Schaubild 2.3). Bei Verkaufsstellen, die grundsätzlich kein Bargeld annehmen, handelte es sich überwiegend um Verkaufsstellen, die ausschließlich mit Verkaufsautomaten oder Selbstbedienungskassen (-Kassen) ausgestattet sind, beispielsweise -Tankstellen.[\[8\]](#_ftn_root_8)**{#par-ou7u1e}
{#par-u89171}
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****Verkaufsstellen, die kein Bargeld akzeptieren, wurden von den Testkäuferinnen und Testkäufern häufig als modern wahrgenommen.** Nach ihrem Einkauf bewerteten die Testkäuferinnen und Testkäufer die Verkaufsstellen anhand verschiedener Eigenschaften, die auf Gegensatzpaaren basierten.[\[9\]](#_ftn_root_9) Dabei zeigten sich im Durchschnitt kaum Unterschiede zwischen Verkaufsstellen mit und ohne Bargeldannahme in Bezug auf das Preisniveau, die Lage oder die beobachteten Besucherzahlen. Verkaufsstellen ohne Bargeldannahme wurden jedoch von den Testkäuferinnen und Testkäufern eher als modern wahrgenommen und scheinen sich häufiger an ein jüngeres Publikum zu richten (siehe Schaubild 2.4).**{#par-a53519}
{#par-i867o3}
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****Fast alle Verkaufsstellen in den untersuchten Wirtschaftszweigen verfügten über mindestens eine personalbesetzte Kasse**. Meist handelte es sich dabei um eine personalbesetzte Ladenkasse.[\[10\]](#_ftn_root_10) In der Gastronomie konnte eine Bezahlung zudem häufig persönlich bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter direkt am Tisch erfolgen. Verkaufsautomaten und -Kassen waren in den Verkaufsstellen selten vorhanden (siehe Schaubild 2.5). Allerdings unterscheidet sich die Bedeutung von -Kassen stark zwischen den Branchen. So verfügten 13,8 % der Einzelhändler mit Waren verschiedener Art (in der Regel Supermärkte und Kaufhäuser) über mindestens eine -Kasse.[\[11\]](#_ftn_root_11)**{#par-i57o86}
{#par-e42994}
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****An**-**Kassen war eine Barzahlung häufig nicht möglich.** Waren in einer Verkaufsstelle -Kassen vorhanden, so konnten die Testkäuferinnen und Testkäufer nur in einem Viertel der Fälle (26,6 %) eine Barzahlungsmöglichkeit an zumindest einer -Kasse erkennen.[\[12\]](#_ftn_root_12) Vor dem Hintergrund, dass ein starkes Wachstum von -Kassen vor allem in Supermärkten, Drogerien und Baumärkten erwartet wird,[\[13\]](#_ftn_root_13) könnte dies die Bargeldakzeptanz in diesen Sektoren verschlechtern. Insbesondere könnte ein schrittweiser Ersatz von personalbesetzten Kassen durch -Kassen ohne Bargeldakzeptanz dazu führen, dass Barzahlungen im Vergleich zu unbaren Zahlungen deutlich zeitaufwendiger werden, da hierfür nur noch wenige Kassen zur Verfügung stehen würden.**{#par-a527i8}
****Bis auf wenige Ausnahmefälle erfolgte die Barzahlung ohne Auffälligkeiten und reibungslos.** Negative Reaktionen auf den Versuch, bar zu zahlen, wurden von den Testkäuferinnen und Testkäufern nur äußerst selten gemeldet (in lediglich 0,4 % der Testkäufe). Ebenso selten kam es vor, dass das Kassenpersonal die Bitte äußerte, die Zahlung unbar vorzunehmen (ebenfalls in 0,4 % der Testkäufe). Hinweise, dass eine Kartenzahlung erwünscht ist, wurden in 0,5 % der besuchten Verkaufsstellen bemerkt.[\[14\]](#_ftn_root_14) Etwas häufiger, bei 4,2 % der Testkäufe, fragte das Kassenpersonal nach anderen Banknoten oder Münzen, etwa mit der Bitte: „Haben Sie es kleiner?". Insgesamt verlief die Barzahlung jedoch in der überwiegenden Mehrheit der Fälle reibungslos und ohne besondere Reaktionen oder Nachfragen seitens des Kassenpersonals.**{#par-u26i3u}
****Auch international werden Untersuchungen der Bargeldakzeptanz durchgeführt.** So untersuchte die niederländische Notenbank (De Nederlandsche Bank, ) die Bargeldakzeptanz mittels Beobachtungen. Im Auftrag der wurden 5 000 Geschäfte aufgesucht und geprüft, ob Schilder auf bestimmte Zahlungsweisen hindeuten. Diesen Beobachtungen zufolge wurde eine Barzahlung lediglich bei rund 95 % der aufgesuchten Verkaufsorte angeboten, wobei eine Barzahlung besonders oft in Kinos und Apotheken nicht möglich war.[\[15\]](#_ftn_root_15) Zudem führte die Schweizerische Nationalbank eine Zahlungsmittelbefragung bei Unternehmen durch und stellte fest, dass die meisten Unternehmen im Einzelhandel und dem Gastgewerbe vor Ort die gängigen Zahlungsmittel wie beispielsweise Bargeld und Debitkarte akzeptieren.[\[16\]](#_ftn_root_16)**{#par-oi7ui6}
****Auch die Studienreihe Zahlungsverhalten in Deutschland der Bundesbank ermittelte eine hohe Bargeldakzeptanz im Einzelhandel und in der Gastronomie in Deutschland.** In der Zahlungsverhaltensstudie wurde aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher erfasst, ob bei einer Transaktion eine Barzahlung möglich gewesen wäre.[\[17\]](#_ftn_root_17) Den Ergebnissen für das Erhebungsjahr 2023 zufolge liegt die Bargeldakzeptanz in Deutschland weiter auf einem hohen Niveau, ist aber im Vergleich zu früheren Erhebungen rückläufig. So war eine Barzahlung im Jahr 2023 bei 94 % der in der Studie erfassten Transaktionen möglich, im Vergleich zu 97 % im Jahr 2021 (siehe Schaubild 2.6). Für Transaktionen im Einzelhandel für den täglichen Bedarf wurde mit einer Bargeldakzeptanzrate von 98 % ein ähnlich hoher Wert wie in der vorliegenden Studie ermittelt. Aufgrund unterschiedlicher Methodik und Abweichungen in den untersuchten Wirtschaftssektoren sind die Ergebnisse der Zahlungsverhaltensstudie und der Testkäufe nicht vollständig vergleichbar.[\[18\]](#_ftn_root_18) Beide Analysen zeigen jedoch, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Waren und Dienstleistungen an physischen Verkaufsorten derzeit nahezu uneingeschränkt mit Bargeld bezahlen können.**{#par-ao2232}
{#par-ue58i8}
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**3 Weitere Bezahlsituationen** {#tar-3}
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****Bargeld wird darüber hinaus in weiteren Bezahlsituationen verwendet.** Bargeld spielt zusätzlich zu Zahlungen an die im vorherigen Abschnitt betrachteten Unternehmen beispielsweise auch für Zahlungen zwischen Privatpersonen, bei Aktivitäten in der Freizeit, im öffentlichen Nahverkehr oder an Behörden eine Rolle.[\[19\]](#_ftn_root_19) Weitere Testzahlungen mit kleinerem Stichprobenumfang sollen Einblicke in die Verwendbarkeit von Bargeld in solchen Bezahlsituationen ermöglichen. Beispielhaft wurde mit jeweils 30 Testzahlungen die Bargeldakzeptanz im Busverkehr sowie für Zahlungen an Behörden analysiert. Da die Anzahl der durchgeführten Tests für diese weiteren Bezahlsituationen vergleichsweise gering ist, sollten die Ergebnisse vorsichtig interpretiert und durch weitere Analysen validiert werden.**{#par-i5u2aa}
****Das Testszenario im Busverkehr sah den Versuch vor, eine Fahrkarte für eine Busfahrt entweder an der Haltestelle oder im Bus mit Bargeld zu erwerben.** Die Testkäuferinnen und Testkäufer sollten die zum Wohnort nächstgelegene Haltestelle aufsuchen und dort zunächst versuchen, an einem Automaten eine Fahrkarte mit Bargeld zu erwerben. Wenn dies nicht möglich war, sollten die Testkäuferinnen und Testkäufer versuchen, ein Ticket bei der Busfahrerin oder dem Busfahrer oder an einem Automaten im Bus bar zu bezahlen. Die Testkäufe wurden bei verschiedenen Verkehrsbetrieben im gesamten Bundesgebiet durchgeführt, wobei kein Verkehrsbetrieb doppelt getestet wurde. Wegen des geringen Stichprobenumfangs besteht kein Anspruch, die Verkehrsbetriebe in Deutschland repräsentativ abzudecken.**{#par-aiue13}
****Im Busverkehr ist eine Barzahlungsmöglichkeit gewährleistet.** Die Ergebnisse zeigen, dass es in allen betrachteten Fällen möglich war, die Busfahrt mit Bargeld zu bezahlen. In 13 Fällen erfolgte der Fahrkartenkauf direkt an der Haltestelle. In 17 Fällen erfolgte der Fahrkartenkauf im Bus, wovon 14 auf die Fahrerin oder den Fahrer sowie drei auf einen Automaten im Bus entfielen (siehe Schaubild 2.7).[\[20\]](#_ftn_root_20) Presseberichten waren in der jüngeren Vergangenheit Überlegungen von Verkehrsbetrieben zu entnehmen, die Akzeptanz von Bargeld in Bussen einzuschränken.[\[21\]](#_ftn_root_21) Den Ergebnissen der Testkäufe zufolge sind solche Einschränkungen entweder noch nicht spürbar oder noch so selten, dass sie mit dem geringen Stichprobenumfang nicht entdeckt werden konnten. Zu beachten ist auch, dass der Erwerb eines Tickets mit Bargeld an der Haltestelle im Rahmen des Testszenarios bereits für ein positives Testergebnis ausreichte und die Bargeldakzeptanz direkt im Bus bei der Busfahrerin oder dem Busfahrer nicht im Fokus der Untersuchung stand.**{#par-eaee54}
{#par-o66391}
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****Zudem wurde die Akzeptanz von Bargeld bei Behörden getestet.** In 30 Fällen versuchten Testkäuferinnen und Testkäufer, eine gebührenpflichtige Behördenleistung mit Bargeld zu bezahlen. Hierzu suchten Testkäuferinnen und Testkäufer 20 Bürgerämter, sechs Kraftfahrzeug-Zulassungsbehörden und vier Fahrerlaubnisbehörden auf. Die Behörden in der Stichprobe verteilten sich über das gesamte Bundesgebiet, wobei keine Behörde doppelt besucht wurde. Der Testablauf sah zunächst vor, dass die Testkäuferinnen und Testkäufer versuchen sollten, direkt bei den Mitarbeiterinnen oder den Mitarbeitern, die für die Bearbeitung der Vorgänge verantwortlich waren, bar zu bezahlen. Sofern dies nicht möglich war, sollten sich die Testkäuferinnen und Testkäufer nach einer zentralen Kasse oder einem Automaten innerhalb der Behörde erkundigen und dort einen Barzahlungsversuch tätigen.**{#par-a423a9}
****Barzahlungen an Behörden sind nicht universell möglich.** In insgesamt acht von 30 Fällen konnte nicht innerhalb der Behörde mit Bargeld bezahlt werden.[\[22\]](#_ftn_root_22) Eine Barzahlung persönlich bei der zuständigen Mitarbeiterin oder dem zuständigen Mitarbeiter war in acht von 30 Fällen möglich. Darüber hinaus war in 14 Fällen eine Barzahlung auf anderem Wege innerhalb der Behörde möglich, in einem Fall an einer zentralen Kasse und in 13 Fällen an Automaten[\[23\]](#_ftn_root_23). Die Ergebnisse der Zahlungsverhaltensstudie der Bundesbank bestätigen die Schlussfolgerung, dass Barzahlungen an Behörden nicht universell möglich sind. In dieser Studie konnten sogar lediglich in 48 % der von den Befragten erfassten Transaktionen an Behörden bar bezahlt werden (siehe Schaubild 2.6).[\[24\]](#_ftn_root_24) Die in der Zahlungsverhaltensstudie bei Behörden erfasste Akzeptanzquote fällt somit niedriger aus als die durch die Testkäufe ermittelte. Hintergrund könnte sein, dass einige Befragte die Zusatzlast für eine Barzahlung an einer zentralen Stelle innerhalb der Behörde scheuen und bereits bei einem erfolglosen Barzahlungsversuch bei der zuständigen Mitarbeiterin oder dem zuständigen Mitarbeiter eine alternative Zahlungsmethode wählen könnten.**{#par-ai575i}
**4 Zusammenfassung und Einordnung** {#tar-4}
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****Damit Verbraucherinnen und Verbraucher Bargeld nutzen können, sollte es über Geldausgabeautomaten und andere Abhebeorte verfügbar sein und für Zahlungen akzeptiert werden.** Um die Bargeldakzeptanz in Deutschland zu analysieren, wurden rund 2 000 Testkäufe bei Unternehmen mit physischen Verkaufsstellen in den Branchen Einzelhandel, Gastronomie und persönliche Dienstleistungen durchgeführt. 99,4 % der aufgesuchten Unternehmen akzeptieren Bargeld. Damit ist die Nutzung von Bargeld bei Zahlungen vor Ort im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Dienstleistungsbereich nahezu flächendeckend gewährleistet.[\[25\]](#_ftn_root_25)**{#par-i6137a}
****Darüber hinaus wurde mit kleinen Stichproben von jeweils 30 Testzahlungen untersucht, ob im Busverkehr und bei Behörden Barzahlungen möglich sind.** In allen betrachteten Fällen war es möglich, an der Bushaltestelle oder im Bus eine Fahrkarte mit Bargeld zu erwerben. Bei Zahlungen an Behörden war es allerdings bei rund 27 % der Testzahlungen nicht möglich, die in Anspruch genommene Behördenleistung bar zu bezahlen. Da diese Ergebnisse auf kleinen Stichproben beruhen, sind weiterführende Analysen erforderlich, um die Aussagen zu überprüfen. Damit Bargeld seine gesellschaftlichen Funktionen erfüllen kann, sollte es bei möglichst vielen Einkaufs- und Bezahlsituationen angenommen werden.**{#par-uiea17}
****Die Bundesbank setzt sich im Zahlungsverkehr für die Wahlfreiheit der Bürgerinnen und Bürger ein.** Diese Wahlfreiheit erfordert nicht nur die Verfügbarkeit und Akzeptanz von Bargeld, sondern auch von bargeldlosen Zahlungsmitteln.[\[26\]](#_ftn_root_26) Der digitale Euro könnte diese Wahlfreiheit in Zukunft sinnvoll erweitern, indem er als digitale Ergänzung zum Bargeld nicht nur für Zahlungen vor Ort, sondern auch im Internet einsetzbar wäre.**{#par-i42723}
****Politik, Notenbanken und die Akteure des Bargeldkreislaufs engagieren sich gemeinsam, um die Nutzung von Bargeld auch in Zukunft zu ermöglichen.**Die Europäische Kommission legte einen Verordnungsvorschlag über Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel vor, der die Rolle des Euro-Bargeldes sicherstellen soll. In Deutschland ist die Versorgung der Wirtschaft mit Bargeld Aufgabe der Bundesbank. Um dieser Aufgabe auch in Zukunft nachzukommen, investiert die Bundesbank in ein zukunftsfähiges Filialnetz. Darüber hinaus setzt sich die Bundesbank im Nationalen Bargeldforum gemeinsam mit den Kreditinstituten, den Geld- und Wertdienstleistern, den Handelsunternehmen und weiteren Akteuren dafür ein, dass Bargeld bereitgestellt und akzeptiert wird.[\[27\]](#_ftn_root_27)**{#par-u48u1o}
**Methodik** {#tar-5}
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****Die Erhebung soll zeigen, in welchem Umfang bestimmte Zahlungsempfänger in Deutschland Barzahlungen ermöglichen.** Dabei sind Zahlungssituationen, in denen Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland Bargeld verwenden, vielfältig. Nach Art des Zahlungsempfängers lassen sich beispielsweise Zahlungen an Privatpersonen, Zahlungen an Unternehmen sowie Zahlungen an Behörden unterscheiden.[\[1\]](#_ftn_426f851c_1) Zudem erfolgen Barzahlungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen sowie im Kontext verschiedener Vertriebskanäle. Dieser Komplexität soll mit einem zweistufigen Vorgehen begegnet werden. Schwerpunkt der Analyse ist eine repräsentative Unternehmensstichprobe, welche die wichtigsten Wirtschaftsbereiche betrachtet, in denen Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag regelmäßig Transaktionen an physischen Verkaufsstellen tätigen.[\[2\]](#_ftn_426f851c_2) In Anerkennung der weiteren Zahlungssituationen, in denen Bargeld eine Rolle spielt, werden mit kleineren Stichprobenumfängen Zahlungen im Busverkehr sowie an Behörden betrachtet.**{#par-a34874}
****Die Auswahl der in der Unternehmensstichprobe betrachteten Wirtschaftsbereiche erfolgt anhand der Klassifikation der Wirtschaftszweige****2008 des Statistischen Bundesamtes.**[\[3\]](#_ftn_426f851c_3) Betrachtet werden sollen Wirtschaftsbereiche, in denen Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag regelmäßig Transaktionen an physischen Verkaufsstellen tätigen und bei denen sich die Bargeldakzeptanz mit einem standardisierten Erhebungsinstrument erheben lässt.[\[4\]](#_ftn_426f851c_4) Im Ergebnis werden der Einzelhandel in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen und auf Märkten in verschiedenen Ausprägungen ( 2008: 47.1 bis 47.8), Gastronomiebetriebe wie beispielsweise Restaurants oder Imbissstuben (56.1) sowie ausgewählte Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Wäscherei und chemische Reinigung (96.01) sowie Friseur- und Kosmetiksalons (96.02) einbezogen.[\[5\]](#_ftn_426f851c_5)**{#par-uu5923}
****Die betrachtete Grundgesamtheit lässt sich mit Angaben des Statistischen Unternehmensregisters des Statistischen Bundesamtes charakterisieren.**[\[6\]](#_ftn_426f851c_6) Das Statistische Unternehmensregister enthält Informationen zu den rechtlichen Einheiten aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen in Deutschland. Rechtliche Einheiten im Sinne des Unternehmensregisters sind natürliche Personen, die wirtschaftlich tätig sind, juristische Personen und Personenvereinigungen. Beispiele hierfür sind Einzelunternehmen, Personengesellschaften wie die offene Handelsgesellschaft oder Kapitalgesellschaften wie die Aktiengesellschaft.[\[7\]](#_ftn_426f851c_7) Insgesamt umfasst die betrachtete Grundgesamtheit knapp 500 000 Unternehmen, die rund 3,7 Millionen Menschen beschäftigen und einen Umsatz von 676,7 Mrd € erwirtschaften (siehe Tabelle 2.1).[\[8\]](#_ftn_426f851c_8) Nach Umsatz und Beschäftigten sind der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (zum Beispiel Supermärkte und Kaufhäuser), der Einzelhandel mit sonstigen Gütern (zum Beispiel Bekleidungs- und Schuhgeschäfte, Apotheken) sowie die Gastronomie von besonderem Gewicht. Nach der Anzahl der Unternehmen fallen insbesondere der Einzelhandel mit sonstigen Gütern, die Gastronomie sowie Friseur- und Kosmetiksalons auf. Die Größenverteilung der Unternehmen zeigt, dass kleine Unternehmen mit weniger als drei Beschäftigten in nahezu allen Wirtschaftsbereichen die Mehrheit der Unternehmen stellen (siehe Schaubild 2.8). Eine Ausnahme bilden die Tankstellen. Große Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten sind in allen Wirtschaftsbereichen vergleichsweise selten.**{#par-ao89ii}
{#par-a2a273}{#par-o71u63}{#par-a76751}{#par-a516i5}{#par-aeii2i}{#par-a98377}{#par-a93u35}{#par-a7i312}{#par-u1oeo4}{#par-ou38au}{#par-o27u61}{#par-u88ua7}
| **Tabelle 2.1: Beschreibung der Grundgesamtheit ^1)^** |||||||
| Wirtschaftsbereich | Anzahl der rechtlichen Einheiten | Anteil | Abhängig Beschäftigte in Tausend | Anteil | Umsatz in Mrd € | Anteil |
|------------------------------------------------------------------------------------------------|---------------------------------:|------------:|---------------------------------:|------------:|----------------:|------------:|
| **Einzelhandel mit Waren** **verschiedener Art** | 36 824 | 7,4 % | 952,1 | 26,0 % | 263,4 | 38,9 % |
| **Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren** | 38 869 | 7,8 % | 204,6 | 5,6 % | 29,9 | 4,4 % |
| **Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen)** | 6 321 | 1,3 % | 63,2 | 1,7 % | 19,2 | 2,8 % |
| **Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik** | 14 969 | 3,0 % | 64,0 | 1,7 % | 20,1 | 3,0 % |
| **Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf** | 43 827 | 8,8 % | 318,8 | 8,7 % | 73,2 | 10,8 % |
| **Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren** | 23 798 | 4,8 % | 114,0 | 3,1 % | 22,6 | 3,3 % |
| **Einzelhandel mit sonstigen Gütern** | 98 799 | 19,8 % | 874,0 | 23,8 % | 175,4 | 25,9 % |
| **Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten** | 5 438 | 1,1 % | 12,1 | 0,3 % | 1,7 | 0,2 % |
| **Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.** | 140 661 | 28,2 % | 818,4 | 22,3 % | 57,5 | 8,5 % |
| **Wäscherei und chemische Reinigung** | 4 356 | 0,9 % | 52,0 | 1,4 % | 3,9 | 0,6 % |
| **Friseur- und Kosmetiksalons** | 85 620 | 17,1 % | 191,5 | 5,2 % | 9,9 | 1,5 % |
| **Insgesamt** | **499 482** | **100,0 %** | **3 664,8** | **100,0 %** | **676,7** | **100,0 %** |
| Quelle: Statistisches Unternehmensregister des Statistischen Bundesamtes und eigene Berechnungen. **1** Berichtsjahr 2023. |||||||
{#par-ui31o4}
{#par-a2i5oi}
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****Die Bargeldakzeptanz wurde bei den Unternehmen der identifizierten Grundgesamtheit mit Testkäufen erhoben.** Für die Durchführung der Testkäufe beauftragte die Bundesbank ein Marktforschungsinstitut.[\[9\]](#_ftn_426f851c_9) Testkäuferinnen und Testkäufer besuchten ausgewählte Unternehmen und ermittelten im Rahmen von Einkäufen, ob eine Barzahlung möglich ist.[\[10\]](#_ftn_426f851c_10) Zusätzlich erfassten die Testkäuferinnen und Testkäufer die Begleitumstände der Transaktionen vor Ort und dokumentierten beispielsweise die Reaktionen der Verkäuferinnen und Verkäufer auf den Barzahlungsversuch. Auch die Anzahl und Art der vorhandenen Kassen wurde erfasst. Schulungsmaterialien und ein detaillierter Erhebungsbogen sicherten die standardisierte Durchführung der Tests.[\[11\]](#_ftn_426f851c_11)**{#par-u59157}
****Die Akzeptanz von Zahlungsmitteln bei Unternehmen ließe sich alternativ auch mit einer Unternehmensbefragung ermitteln.** Ein Vorteil von Unternehmensbefragungen liegt darin, dass auch Beweggründe für Entscheidungen zur Akzeptanz bestimmter Zahlungsmittel analysiert werden können. Allerdings bieten die Testkäufe den Vorteil, dass die Beobachtung der Bargeldakzeptanz im Rahmen der Geschäftsführung der Unternehmen erfolgt und somit nicht mit einer Zusatzbelastung für die Geschäfte verbunden ist. Die Erhebung von Befragungsdaten in Deutschland wäre zudem nur bei freiwilliger Beteiligung der Unternehmen möglich gewesen, sodass Herausforderungen im Zusammenhang mit Verzerrungen durch systematische Antwortverweigerungen nicht ausgeschlossen werden könnten.[\[12\]](#_ftn_426f851c_12)**{#par-o19574}
****Die getesteten Unternehmen wurden zufällig aus einem kommerziellen Branchenverzeichnis ausgewählt.** Um auch für Teilgruppen belastbare Aussagen treffen zu können, wurde der Stichprobenumfang disproportional auf die verschiedenen Wirtschaftszweige und Größenklassen aufgeteilt. Die disproportionale Auswahl wurde durch eine Gewichtung ausgeglichen, sodass die Ergebnisse repräsentativ für die betrachtete Unternehmenspopulation sind. Eine Identifikation der aufgesuchten Unternehmen durch die Bundesbank ist ausgeschlossen.**{#par-a9e46i}
****Insgesamt fanden bundesweit 2 060 Testkäufe statt.**Die Testkäufe fanden in allen Bundesländern und sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten statt. Die Testkäuferinnen und Testkäufer gaben im Durchschnitt 11,98 € pro Testkauf aus. Der höchste Einkaufsbetrag lag bei 179 €, während der niedrigste Kaufbetrag 19 Cent betrug. Die durchschnittlichen Ausgaben für Dienstleistungen, wie beispielsweise Friseurbesuche, lagen mit 28,81 € erwartungsgemäß deutlich über den durchschnittlichen Ausgaben im Einzelhandel, die bei 7,16 € pro Einkauf lagen. Für die Testkäufe kamen nahezu alle Stückelungen von Banknoten und Münzen zum Einsatz -- mit Ausnahme der 200-Euro- und 500-Euro-Banknoten.**{#par-o35758}
****Die Untersuchung bietet ein aussagekräftiges Bild über die Bargeldakzeptanz in Deutschland, berücksichtigt jedoch nicht alle Alltagssituationen, in denen Verbraucherinnen und Verbraucher Bargeld verwenden.** So wurden beispielsweise Ausgaben in Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, für Behördenleistungen oder für Tickets im öffentlichen Nahverkehr in der bislang betrachteten Grundgesamtheit nicht berücksichtigt. Um die Ergebnisse abzurunden, wurden jeweils 30 Testzahlungen zur Bargeldakzeptanz bei Behörden und im öffentlichen Nahverkehr durchgeführt.[\[13\]](#_ftn_426f851c_13) Mit den standardisierten Tests wurde ermittelt, ob Bustickets sowie Dienstleistungen in Bürgerämtern, wie das Ausstellen von Ausweisdokumenten oder die Beglaubigung von Kopien, bar bezahlt werden können. Aufgrund der geringen Fallzahlen haben diese zusätzlichen Testzahlungen einen explorativen Charakter.**{#par-ea55ui}
1. **{#_ftn_426f851c_1} Zahlungen an Privatpersonen werden in diesem Aufsatz nicht thematisiert. Ergebnissen der Studienreihe zum Zahlungsverhalten in Deutschland zufolge ist Bargeld für Zahlungen an Privatpersonen das meistgenutzte Zahlungsmittel (Deutsche Bundesbank (2024)).**
2. **{#_ftn_426f851c_2} In Rahmen der Zahlungsverhaltensstudie der Bundesbank (Deutsche Bundesbank (2024)) erfassen Verbraucherinnen und Verbraucher ihre geleisteten Zahlungen in einem Tagebuch. Dabei kann der größte Teil der aufgezeichneten Umsätze dem Einzelhandel für den täglichen Bedarf zugeordnet werden. Abgesehen von Internetkäufen sind auch der Einzelhandel für längerfristige Anschaffungen, Dienstleistungen außer Haus, Tankstellen sowie Essen und Trinken außer Haus wichtige Zahlungsorte.**
3. **{#_ftn_426f851c_3} Vgl.: Statistisches Bundesamt (2008).**
4. **{#_ftn_426f851c_4} Bargeld ist insbesondere für Zahlungen vor Ort an physischen Verkaufsorten geeignet. Zahlungssituationen im Online- und Versandhandel spielen daher für die Erhebung keine Rolle.**
5. **{#_ftn_426f851c_5} Die in Untersuchungen der Bargeldakzeptanz ermittelten Akzeptanzraten können von den getroffenen Annahmen zu den betrachteten Zahlungssituationen und Branchen abhängen. Beispielsweise dürfte die Akzeptanzquote deutlich niedriger ausfallen, wenn auch Unternehmen betrachtet würden, die ihre Waren und Dienstleistungen ausschließlich online anbieten oder überwiegend an andere Unternehmen verkaufen.**
6. **{#_ftn_426f851c_6} Vgl.: Statistisches Bundesamt (2025).**
7. **{#_ftn_426f851c_7} Vgl.: Statistisches Bundesamt (2025).**
8. **{#_ftn_426f851c_8} Anstelle des Begriffs der rechtlichen Einheiten verwendet dieser Artikel den im Alltagsgebrauch üblichen Begriff des Unternehmens.**
9. **{#_ftn_426f851c_9} Das Marktforschungsinstitut Bonsai führte die Testkäufe bei Unternehmen im Zeitraum vom 12. Juni 2025 bis zum 30. August 2025 und die Testkäufe im Busverkehr sowie bei Behörden im Zeitraum vom 26. Mai 2025 bis zum 29. August 2025 durch.**
10. **{#_ftn_426f851c_10} Die Testkäuferinnen und Testkäufer besuchten jeweils eine Verkaufsstelle des Unternehmens. Die Ausweitung der Analysen auf die Einheit des Unternehmens erfolgt unter der Annahme, dass die Bargeldakzeptanz für die Unternehmen einheitlich festgelegt ist.**
11. **{#_ftn_426f851c_11} Die Testkäuferinnen und Testkäufer tätigten die vorzunehmenden Einkäufe im Rahmen ihrer alltäglichen Lebensführung. Die durchzuführenden Tests bei den vorgegebenen Unternehmen wurden über eine zentrale Datenbank ausgeschrieben, und Testkäuferinnen und Testkäufer wählten die für sie passenden Verkaufsorte. An dem Verkaufsort tätigten die Testkäuferinnen und Testkäufer einen Einkauf, wobei der Leistungsgegenstand des Einkaufs eigenständig gewählt werden konnte. Für den Zusatzaufwand für die Durchführung und Dokumentation des Tests erhielten die Testkäuferinnen und Testkäufer eine marktübliche Entschädigung.**
12. **{#_ftn_426f851c_12} Verzerrungen durch systematische Antwortverweigerungen (non-response bias) können auftreten, wenn Gruppen mit für die Erhebung relevanten Merkmalen weniger geneigt sind, an der Befragung teilzunehmen. Vorstellbar wäre beispielsweise, dass Unternehmen, die kein Bargeld akzeptieren, eher die Teilnahme an einer Befragung der Bundesbank zur Bargeldakzeptanz vermeiden. In diesem Beispiel würde die Akzeptanzquote von Bargeld durch die Befragung überschätzt. Auch dürften sich durch eine Unternehmensbefragung Fälle, in denen beispielsweise wegen technischer Probleme nur vorübergehend nicht bar gezahlt werden kann, schlechter erfassen lassen.**
13. **{#_ftn_426f851c_13} Zahlungen an Behörden fügen sich aufgrund des unterschiedlichen Rechtstatus des Zahlungsempfängers nicht in die Struktur der zuvor betrachteten Unternehmensstichprobe. Beförderungsleistungen im öffentlichen Nahverkehr werden zwar auch von Unternehmen erbracht, jedoch sind die Vertriebskanäle in diesem Bereich durch die Vielzahl an Verkehrsmitteln und Ticketarten sehr komplex. Daher beschränkt sich die Analyse auf eine genau abgegrenzte Teilmenge von Zahlungssituationen im Busverkehr.**
**Literaturverzeichnis** {#tar-6}
---------------------------------
**De Nederlandsche Bank (2025), [Cash acceptance in the Netherlands slightly down](https://www.dnb.nl/en/general-news/news-2025/cash-acceptance-in-the-netherlands-slightly-down/).**{#par-o319i2}
**Deutsche Bundesbank (2025a), [Bargeld in der deutschen Gesellschaft -- ein aktuelles Meinungsbild](https://publikationen.bundesbank.de/content/954600), Monatsbericht, April 2025.**{#par-o4a7e7}
**Deutsche Bundesbank (2025b), [Zugang zu Bargeld in Deutschland](https://publikationen.bundesbank.de/content/952154), Monatsbericht, März 2025.**{#par-ooai62}
**Deutsche Bundesbank (2025c), [Zahlungsverkehr im Wandel: aktuelle Entwicklung des Kartenmarkts in Deutschland](https://publikationen.bundesbank.de/content/972188), Monatsbericht, Dezember 2025.**{#par-aie44e}
**Deutsche Bundesbank (2024), [Zahlungsverhalten in Deutschland 2023](https://www.bundesbank.de/content/934826).**{#par-a6ae82}
**Deutsche Bundesbank (2022), [Zahlungsverhalten in Deutschland 2021](https://www.bundesbank.de/content/894078).**{#par-i8999e}
**Ego, N., F. Knümann und L. Korella (2025), [Kosten von Zahlungsmitteln im Einzelhandel](https://www.bundesbank.de/content/972294), Deutsche Bundesbank.**{#par-u96e3o}
**(2023), [Self-Checkout: Markterhebung 2023](https://www.self-checkout-initiative.de/markterhebung-2023/).**{#par-a45156}
**Europäische Kommission (2023), [Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Euro-Banknoten und Euro-Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52023PC0364), /2023/364 final.**{#par-o3io67}
**Norddeutscher Rundfunk (2024), [Keine Bargeld-Zahlung mehr in Hamburgs Bussen möglich](https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Keine-Bargeld-Zahlung-mehr-in-Hamburgs-Bussen-moeglich,hvv762.html).**{#par-ooai32}
**Schweizerische Nationalbank (2025), [Zahlungsmittelumfrage bei Unternehmen 2025](https://www.snb.ch/de/the-snb/mandates-goals/cash/payment_survey_companies/payment_survey_companies-2025#:~:text=Methodik,Gr%C3%B6ssen%20und%20ausgew%C3%A4hlten%20Branchen%20befragt.).**{#par-a5ae42}
**Statistisches Bundesamt (2025), [Qualitätsbericht -- Statistisches Unternehmensregister](https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberichte/Unternehmen/unternehmensregister.html).**{#par-ie62oi}
**Statistisches Bundesamt (2008), [Klassifikation der Wirtschaftszweige](https://www.destatis.de/DE/Methoden/Klassifikationen/Gueter-Wirtschaftsklassifikationen/klassifikation-wz-2008.html).**{#par-e26u1e}
**Süddeutsche Zeitung (2024), [Vorbild Berlin? -- Bargeldlos im Bus? Verkehrsverbünde denken darüber nach](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorbild-berlin-bargeldlos-im-bus-verkehrsverbuende-denken-darueber-nach-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240909-930-227026).**{#par-eo11e3}
**Tagesschau (2024), [Selbstbedienungskassen. Das Einkaufen der Zukunft](https://www.tagesschau.de/wirtschaft/einzelhandel-sb-kassen-automatisiert-haendler-100.html).**{#par-e2i127}
1. **{#_ftn_root_1} Voraussetzung für einen Bargeldausschluss durch öffentliche Stellen ist nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs unter anderem, dass der Ausschluss im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismäßig ist (vgl.: , Urteil vom 26. Januar 2021, verb. Rs. C-422/19 und C-423/19, ::C:2021:63, Rn. 67 und 68).**
2. **{#_ftn_root_2} Vgl.: Europäische Kommission (2023).**
3. **{#_ftn_root_3} Zur gesellschaftlichen Bedeutung des Bargeldes vgl.: Deutsche Bundesbank (2025a). Die Akzeptanz von Bargeld ist Zielgröße der Bargeldstrategie des Eurosystems, vgl.: [Bargeldstrategie des Eurosystems und Rolle des Bargelds](https://www.bundesbank.de/content/859122).**
4. **{#_ftn_root_4} Das Marktforschungsinstitut Bonsai führte die Testkäufe bei Unternehmen im Zeitraum vom 12. Juni 2025 bis zum 30. August 2025 und die Testkäufe im Busverkehr sowie bei Behörden im Zeitraum vom 26. Mai 2025 bis zum 29. August 2025 durch.**
5. **{#_ftn_root_5} Rückschlüsse auf die Bargeldakzeptanz in Deutschland ergeben sich auch aus der Studienreihe zum Zahlungsverhalten in Deutschland sowie einer Unternehmensbefragung der Bundesbank. In der Zahlungsverhaltensstudie gaben die Befragten im Zahlungstagebuch an, ob eine Barzahlung möglich gewesen wäre (vgl.: Deutsche Bundesbank (2024)). In einer Unternehmensbefragung der Bundesbank wurde erfasst, welche Zahlungsmittel die Unternehmen akzeptieren, um im Anschluss die Kosten dieser Zahlungsmittel zu ermitteln (vgl.: Ego et al. (2025)). Hinsichtlich Detailgrad und Methodik sind diese Untersuchungen jedoch nicht mit den in diesem Aufsatz vorgestellten Analysen der Bargeldakzeptanz vergleichbar.**
6. **{#_ftn_root_6} Vgl.: Deutsche Bundesbank (2024).**
7. **{#_ftn_root_7} Aufgrund der hohen Bargeldakzeptanzquote enthält die Stichprobe nur wenige Fälle, in denen die Barzahlung nicht möglich ist. Die Auswertungen der Verkaufsstellen ohne Bargeldannahme nach Branchen und anderen Merkmalen sollten daher vorsichtig interpretiert werden.**
8. **{#_ftn_root_8} Für das Testergebnis und die ausgewiesene Akzeptanzquote ist entscheidend, ob eine Barzahlung zum Zeitpunkt des Tests möglich war. Denn mit Blick auf das maßgebliche Kriterium, die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher, ist entscheidend, dass diese auch bei temporären Bargeldausschlüssen beschränkt wird.**
9. **{#_ftn_root_9} Die Testkäuferinnen und Testkäufer bewerteten die Verkaufsstellen anhand der folgenden Fragestellung: „Im Folgenden sehen Sie jeweils zwei gegensätzliche Beschreibungen einer Verkaufsstelle. Bitte ziehen Sie den Schieberegler so weit in die Richtung einer der beiden Beschreibungen, wie es aus Ihrer Sicht am besten auf die Verkaufsstelle zutrifft." Die Bewertung erfolgte auf einer Skala von 0 bis 100.**
10. **{#_ftn_root_10} Um einen einheitlichen Testablauf zu gewährleisten, bezahlten die Testkäuferinnen und Testkäufer ihre Einkäufe -- sofern möglich -- stets an einer personalbesetzten Kasse. Zusätzlich notierten sie die verschiedenen Kassenarten, die in einer Verkaufsstelle vorhanden waren, und beobachteten jeweils, ob eine Barzahlung an -Kassen oder Verkaufsautomaten möglich war.**
11. **{#_ftn_root_11} Eine Marktanalyse des Handels aus dem Jahr 2023 stellte eine zunehmende Bedeutung von -Kassen im Lebensmitteleinzelhandel fest und prognostizierte ein starkes Wachstum dieser Kassenart in der Branche (siehe: (2023)).**
12. **{#_ftn_root_12} In 54,7 % dieser Verkaufsstellen war eine Barzahlung an keiner der vorhandenen -Kassen möglich. Bei weiteren 18,8 % dieser Verkaufsstellen konnten die Testkäuferinnen und Testkäufer keine Angabe zur Barzahlungsmöglichkeit machen.**
13. **{#_ftn_root_13} Vgl.: (2023) sowie den Pressebericht der Tagesschau (2024).**
14. **{#_ftn_root_14} In der Studienreihe zum Zahlungsverhalten in Deutschland gaben die Befragten Auskunft über Gründe für eine seltenere Bargeldnutzung seit der Pandemie (vgl.: Deutsche Bundesbank (2022)). 76 % der Befragten, die seit Beginn der Pandemie seltener Bargeld nutzen, gaben an, auf Aufforderung des Handels häufiger unbar zu bezahlen. Den hier vorgestellten Ergebnissen zufolge scheinen jedoch Aufforderungen des Handels, nach Möglichkeit unbar zu bezahlen, mittlerweile kaum noch vorhanden zu sein.**
15. **{#_ftn_root_15} Vgl.: De Nederlandsche Bank (2025).**
16. **{#_ftn_root_16} Vgl.: Schweizerische Nationalbank (2025).**
17. **{#_ftn_root_17} Vgl.: Deutsche Bundesbank (2024).**
18. **{#_ftn_root_18} In der Zahlungsverhaltensstudie wurde aus Sicht der Befragten erfasst, bei welchem Anteil der Transaktionen eine Barzahlung möglich gewesen wäre. Es handelt sich also um eine Stichprobe aus den Transaktionen der Verbraucherinnen und Verbraucher, in der mutmaßlich umsatzstarke Geschäfte beispielsweise aus dem Lebensmitteleinzelhandel deutlich überrepräsentiert sind. Im Gegensatz dazu kann mit einer Unternehmensstichprobe ermittelt werden, bei welchem Anteil der Unternehmen eine Barzahlung möglich ist. Die Bargeldakzeptanzquote dürfte in der Zahlungsverhaltensstudie etwas niedriger ausfallen als in den Testkäufen, da die Testkäuferinnen und Testkäufer angehalten waren, den Barzahlungsversuch zu wiederholen, falls die Barzahlung im ersten Anlauf nicht möglich war. Die Befragten der Zahlungsverhaltensstudie hingegen dürften im Regelfall davon ausgehen, dass Bargeld im Geschäft nicht akzeptiert wird, falls beim ersten Versuch eine Barzahlung nicht möglich ist.**
19. **{#_ftn_root_19} Diese weiteren Bezahlsituationen ließen sich nicht direkt in die Systematik der zuvor betrachteten Unternehmensstichprobe einfügen, beispielsweise da die Zahlungsempfänger ‑ wie im Falle von Privatpersonen oder Behörden ‑ keine Unternehmen sind oder sich die Zahlsituationen ‑ wie im Fall des öffentlichen Nahverkehrs ‑ erheblich unterscheiden. Vergleiche hierzu die Ausführungen zur [Methodik](#Methodik).**
20. **{#_ftn_root_20} Es wird ausgewertet, ob eine Barzahlung möglich war und wo gegebenenfalls die Zahlung stattfand. Aufgrund der sequenziellen Testabläufe sind Rückschlüsse auf die Bargeldakzeptanz an den angegebenen Zahlungsorten in der Regel nicht direkt möglich. Beispielsweise wird die Bargeldakzeptanz im Bus nur getestet, wenn der Kauf einer Fahrkarte am Automaten an der Haltestelle mit Bargeld nicht möglich war.**
21. **{#_ftn_root_21} Vgl. beispielsweise: Süddeutsche Zeitung (2024) sowie Norddeutscher Rundfunk (2024).**
22. **{#_ftn_root_22} In drei von acht Fällen, in denen eine Barzahlung nicht möglich war, waren temporäre Faktoren wie fehlendes Wechselgeld oder defekte Kassen ursächlich. Ebenso wie für die Tests bei Unternehmen ist für das Testergebnis entscheidend, ob zum Zeitpunkt des Tests ein Barzahlungsversuch möglich war, da auch temporäre Nicht-Akzeptanz von Zahlungsmitteln die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher begrenzt.**
23. **{#_ftn_root_23} Es liegen keine Informationen über die Standorte dieser Automaten vor. Es könnte sich sowohl um Automaten handeln, die an einem zentralen Ort innerhalb der Behörde aufgestellt sind, als auch um solche, die in der Nähe der zuständigen Mitarbeiterin oder des zuständigen Mitarbeiters platziert sind.**
24. **{#_ftn_root_24} Vgl.: Deutsche Bundesbank (2024).**
25. **{#_ftn_root_25} Die Bundesbank untersuchte die Verfügbarkeit von Bargeld zuletzt im März 2025, vgl.: Deutsche Bundesbank (2025b). Im Ergebnis ist auch die flächendeckende Versorgung mit Bargeld in Deutschland weiterhin gewährleistet.**
26. **{#_ftn_root_26} Ein Aufsatz in diesem Monatsbericht betrachtet den Kartenzahlungsmarkt in Deutschland sowie die Akzeptanz von unbaren Zahlungsmitteln, vgl.: Deutsche Bundesbank (2025c).**
27. **{#_ftn_root_27} Zur Arbeit des Nationalen Bargeldforums vgl.: [www.nationales-bargeldforum.de](https://www.nationales-bargeldforum.de).**
*[COM]: Communication from the Commission
*[EuGH]: Europäische Union
*[EU]: Europäische Union
*[WZ]: Klassifikation der Wirtschaftszweige
*[**WZ**]: Klassifikation der Wirtschaftszweige
*[EHI]: Institut des Deutschen Einzelhandels
*[DNB]: De Nederlandsche Bank
*[ECLI]: European Case Law Identifier
*[**SB**]: Selbstbedienungs
*[SB]: Selbstbedienungs