2. Das Euro-Bargeld Geld und Geldpolitik

Schülerbuch

Wer an Geld denkt, hat meist Bargeld vor Augen, also Banknoten und Münzen. Sie lauten beide auf einen bestimmten Betrag (Nennwert) in einer bestimmten Währung. Die Währung in Deutschland ist – wie im gesamten Euroraum – der Euro. Euro-Banknoten und Euro-Münzen sind das gesetzliche Zahlungsmittel. Die nationalen Zentralbanken, wie die Deutsche Bundesbank, stellen sicher, dass in ihren Ländern jederzeit Euro-Bargeld in ausreichender Menge und hoher Qualität zur Verfügung steht.

Die nationalen Zentralbanken des Euroraums
bringen das Euro-Bargeld in Umlauf.

2.1 Der Bargeldkreislauf

Wer Bargeld verwendet, muss sich darauf verlassen können, dass Banknoten und Münzen gültiges Geld sind. Darum wird Bargeld nicht von privaten Unternehmen, sondern nur von staatlichen Institutionen ausgegeben. Sie garantieren die hohe Qualität und Sicherheit der Banknoten und Münzen.

Notenmonopol und Münzregal

Im Euroraum sind die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken der Länder, die den Euro als gemeinsame Währung eingeführt haben, zur Ausgabe der Banknoten berechtigt. Das Notenmonopol für Deutschland hat die Deutsche Bundesbank.

Erklärfilm:
Wie entsteht Geld? – Bargeld

Dagegen liegt das Münzregal – das ist das Recht, Münzen zu prägen – bei den Euro-Ländern. Wenn die Herstellungskosten einer Münze geringer sind als der aufgeprägte Nennwert, erzielt der Inhaber des Münzregals einen Münzgewinn. Solche Münzen nennt man Scheidemünzen. Münzen, deren Metall- und Nennwert gleich sind, werden als Kurantmünzen bezeichnet.

Die Menge der ausgegebenen Münzen in den Euro-Ländern muss vom Rat der Europäischen Zentralbank genehmigt werden. In Deutschland lässt das Bundesministerium der Finanzen Euro-Münzen herstellen. Die Bundesbank bringt Banknoten und Münzen in Umlauf.

Keine Deckungsvorschriften

In früheren Zeiten waren Notenbanken verpflichtet, ausgegebene Banknoten gegen Gold oder Silber einzutauschen. Das begrenzte die Menge der ausgegebenen Banknoten und sollte das Vertrauen in den Wert des Geldes sichern. Inzwischen weiß man, dass derartige Deckungsvorschriften nicht erforderlich sind, um den Wert des Geldes zu sichern.

Die Ausgabe des Euro-Bargeldes
ist an keine Deckungsvorschrift gebunden.

Die Zentralbanken im Euroraum sind deshalb nicht verpflichtet, Banknoten oder Münzen in Gold oder andere Vermögenswerte zu tauschen.

Gesetzliches Zahlungsmittel

Euro-Banknoten sind im Euro-Währungsgebiet das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Jeder Gläubiger einer Geldforderung muss vom Schuldner Banknoten in unbegrenztem Umfang als Erfüllung seiner Forderung annehmen, sofern beide vertraglich nichts anderes vereinbart haben und gesetzliche Annahmebeschränkungen nicht entgegenstehen.

Euro-Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel
im Euro-Währungsgebiet.

Im Gegensatz zu den Banknoten sind die Euro-Münzen nur in beschränktem Umfang gesetzliches Zahlungsmittel. Im Euro-Währungsgebiet ist ein Gläubiger nicht verpflichtet, mehr als 50 Münzen pro Zahlung anzunehmen. Auch können Gläubiger und Schuldner das Bezahlen mit Münzen durch Vertrag ganz ausschließen.

Bargeldkreislauf in Deutschland

Spezialdruckereien und Münzprägeanstalten stellen die Banknoten und Münzen her und liefern sie an die Bundesbank. Die Geschäftsbanken oder von ihnen beauftragte Wertdienstleister holen das Bargeld bei den Filialen der Bundesbank ab. Über die Banken gelangt das Geld zunächst zu Unternehmen und Verbrauchern in den Wirtschaftskreislauf. Teilnehmer des Wirtschaftskreislaufs geben Bargeldüberschüsse wieder an Geschäftsbanken und Wertdienstleister zurück.

Erklärfilm:
Der Bargeldkreislauf

Bargeldkreislauf in Deutschland
Bargeldkreislauf in Deutschland

Banken und Wertdienstleister können – mit von den Zentralbanken im Euroraum getesteten Maschinen – Banknoten auf Qualität und Echtheit prüfen und dann direkt wieder ausgeben. Aussortiertes und überschüssiges Geld bringen sie zurück zur Bundesbank.

Erhaltung der Bargeldqualität

In den Filialen der Bundesbank wird das zurückgebrachte Bargeld auf Echtheit und Umlauffähigkeit geprüft. Beschädigte und verschmutzte Banknoten werden aussortiert, geschreddert und entsorgt. Zudem wird in den Filialen Falschgeld aussortiert. Um Geldfälschern auf die Spur zu kommen, analysieren Fachleute der Bundesbank das entdeckte Falschgeld und bewahren es auf, damit es im Falle einer Gerichtsverhandlung als Beweisstück verwendet werden kann.

Beschädigtes und verschmutztes Euro-Bargeld
ersetzt die Bundesbank durch umlauffähiges.

Nicht mehr umlauffähige Münzen werden ebenfalls von der Bundesbank aus dem Verkehr gezogen. Sie werden im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen entwertet und anschließend an Metallproduktionsstätten verkauft.

Aussortierte Euro-Banknoten und -Münzen ersetzen die Filialen der Bundesbank durch umlauffähiges Bargeld.

Geschredderte Banknoten
Geschredderte Banknoten
Geschredderte Banknoten

Die Filialen der Deutschen Bundesbank

Die Filialen der Deutschen Bundesbank versorgen die Wirtschaft mit Euro-Bargeld. Sie bearbeiten zurzeit jährlich rund 12 Milliarden Euro-Banknoten im Wert von über 360 Milliarden Euro. Dabei sind Hochleistungsmaschinen im Einsatz, die 33 Geldscheine pro Sekunde auf Umlauffähigkeit und Echtheit prüfen können. Auch tauschen die Filialen noch D-Mark-Bargeld gebührenfrei und unbefristet zum 1999 festgelegten Kurs in Euro um.

Die Filialen der Deutschen Bundesbank
Die Filialen der Deutschen Bundesbank

Ersatz für beschädigtes Bargeld

Im täglichen Leben wird Bargeld immer wieder einmal unbeabsichtigt beschädigt. Es wird beispielsweise zerrissen, mitgewaschen oder von Haustieren angefressen.

Stark beschädigte Euro-Banknoten ersetzen die nationalen Zentralbanken, sofern die Inhaber Banknotenteile vorlegen, die insgesamt größer als die Hälfte der Banknote sind oder nachweisen, dass der Rest des Geldscheins vernichtet ist. Ersetzt werden auch Münzen, die durch den im Zahlungsverkehr üblichen Gebrauch abgenutzt oder verschmutzt sind.

Verbranntes Bargeld
Verbranntes Bargeld
Verbranntes Bargeld

2.2 Die Euro-Banknoten

Euro-Banknoten gibt es in sieben Stückelungen zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. Durch ihre verschiedenen Farben und Größen sind die Euro-Banknoten leicht voneinander zu unterscheiden. Je höher der Nennwert, desto größer ist die Banknote.

Die erste Euro-Banknotenserie läuft seit Anfang 2002 um und wurde zwischen 2013 und 2019 durch eine neue Serie (Europa-Serie) mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen ersetzt.

Broschüre:
Die Euro-Banknoten

Erste Euro-Serie

Erste Euro-Serie
Erste Euro-Serie

Europa-Serie

Europa-Serie
Europa-Serie

In der Europa-Serie gibt es keine 500-Euro-Banknote.

Die Euro-Banknoten der zweiten Serie (Europa-Serie)

Bei der zweiten Euro-Banknotenserie ist das Design nicht grundlegend verändert. Die Farben der Banknoten sind jedoch kräftiger und kontrastreicher. Die Sicherheitsmerkmale wurden verbessert und um neue Elemente ergänzt. Als Motiv neu hinzugekommen ist die mythologische Figur Europa, deren Porträt im Wasserzeichen und im Hologramm erscheint.

Die erste Serie von Euro-Banknote 
wurde durch die Europa-Serie ersetzt.

Die allgemeinen Merkmale der Banknoten – wie die Unterschrift der/des EZB-Präsidentin/en, die Flagge der Europäischen Union und die Abkürzungen für Europäische Zentralbank in verschiedenen europäischen Sprachen – wurden beibehalten.

Die allgemeinen Merkmale der zweiten Euro-Banknotenserie

Die allgemeinen Merkmale der zweiten Euro-Banknotenserie
Die allgemeinen Merkmale der zweiten Euro-Banknotenserie

In der Europa-Serie gibt es keine 500-Euro-Banknoten mehr. Alle ausgegebenen 500-Euro-Banknoten der ersten Serie behalten aber weiterhin ihre Gültigkeit. Gleiches gilt auch für alle anderen ausgegebenen Banknoten der ersten Serie.

Ausblick: Dritte Euro-Banknotenserie

Um auch künftig sichere und hochwertige Euro-Banknoten bereitzustellen, haben bereits die Vorbereitungen für eine dritte Banknotenserie mit weiter verbesserten Sicherheitsmerkmalen begonnen. Unter Berücksichtigung der Umfrageergebnisse in den europäischen Ländern hat der EZB-Rat im November 2023 für die künftige Euro-Banknotenserie „Europäische Kultur“ sowie „Flüsse und Vögel“ als mögliche Themen ausgewählt. Über das endgültige Design der neuen Banknoten sowie den Zeitplan für deren Herstellung und Ausgabe wird der EZB-Rat voraussichtlich 2026 entscheiden.

Eine dritte Banknnotenserie ist in Planung.

Herstellung

Die nationalen Zentralbanken des Eurosystems sind gemeinsam für die Herstellung der Euro-Banknoten verantwortlich. Gedruckt werden die Banknoten von Spezialdruckereien. 

Spezialdruckereien in ganz Europa 
drucken die Euro-Banknoten.

Um die Kosten zu minimieren, lässt nicht jede Zentralbank alle Notenstückelungen herstellen. Vielmehr sind die nationalen Zentralbanken nur für den Druck der ihr jährlich zugewiesenen Banknoten verantwortlich. Der erste Buchstabe der horizontal verlaufenden Seriennummer auf der Banknotenrückseite gibt bei der Europa-Serie Auskunft darüber, welche Druckerei die Banknote hergestellt hat.

Die Herkunft der Banknoten der Europa-Serie
Die Herkunft der Banknoten der Europa-Serie

2.3 Die Euro-Münzen

Die Euro-Münzen gibt es in acht Stückelungen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie zu 1 und 2 Euro. Diese für den täglichen Zahlungsverkehr ausgegebenen Münzen bezeichnet man als Umlaufmünzen.

Die acht Euro-Münzen unterscheiden sich in Größe, Gewicht, Material, Farbe und Dicke. Die 1- und 2-Euro-Münzen sind aus einem Münzkern und einem Münzring zusammengesetzt, die jeweils aus verschiedenen Metall-Legierungen bestehen. Daher sind diese Münzen zweifarbig.

Broschüre: 
Die Euro-Münzen

Die europäische Münzseite

Die europäische Münzseite alt: Version mit 15 EU-Staaten; neu: angepasste europäische Seite (ab 2007) Keine Änderung bei 1-, 2- und 5-Cent-Münzen
Die europäische Münzseite
alt: Version mit 15 EU-Staaten; neu: angepasste europäische Seite (ab 2007) Keine Änderung bei 1-, 2- und 5-Cent-Münzen

Im Gegensatz zu den Banknoten haben die Münzen eine Seite, die länderübergreifend einheitlich gestaltet ist. Die andere Seite wird in jedem Land mit individuellen Motiven versehen. Neben den 20 Euro-Ländern können auch Monaco, San Marino, der Vatikan und Andorra aufgrund einer Vereinbarung mit der Europäischen Union Euro-Münzen mit nationaler Seite ausgeben.

Die gemeinsame europäische Münzseite symbolisiert die Einheit der Europäischen Union. Sie zeigt den Münzwert neben unterschiedlich stilisierten europäischen Landkarten bzw. der Weltkugel („Europa in der Welt“) und zwölf Sternen (in Anlehnung an die Flagge der Europäischen Union).

Die nationale Münzseite

Die nationale Münzseite wird von jedem Land individuell gestaltet. Trotz der vielfältigen Motive der nationalen Seiten sind die Münzen aller Euro-Länder im gesamten Euroraum gültiges gesetzliches Zahlungsmittel.

Die deutsche Münzseite

Die deutsche Münzseite
Die deutsche Münzseite

Die nationalen Seiten der 1-Euro-Münze ausgewählter Euro-Länder

Die nationalen Seiten der 1-Euro-Münze ausgewählter Euro-Länder
Die nationalen Seiten der 1-Euro-Münze ausgewählter Euro-Länder

Herstellung der Euro-Münzen

In Deutschland stellen noch fünf staatliche Münzstätten Euro-Münzen her. Darauf weist der aufgeprägte Buchstabe hin. Er wurde von der kaiserlichen Regierung, unmittelbar nach Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871, festgelegt.

Zeichen der Münzprägeanstalten in Deutschland

Zeichen der Münzprägeanstalten in Deutschland
Zeichen der Münzprägeanstalten in Deutschland

Besondere Umlaufmünzen (Gedenkmünzen)

Jeder Mitgliedstaat kann neben den offiziellen Umlaufmünzen jährlich bis zu zwei 2-Euro-Münzen mit einer besonders gestalteten nationalen Seite prägen. Auch diese Münzen sind im Euroraum gesetzliches Zahlungsmittel.

Beispiele für besondere deutsche 2-Euro-Umlaufmünzen

Beispiele für besondere deutsche 2-Euro-Umlaufmünzen
Beispiele für besondere deutsche 2-Euro-Umlaufmünzen

Sammlermünzen

Von den Ländern herausgegebene Sammlermünzen sind dagegen nur in den Ausgabeländern gesetzliches Zahlungsmittel.

Beispiele für deutsche Sammlermünzen 2024

Beispiele für deutsche Sammlermünzen 2024
Beispiele für deutsche Sammlermünzen 2024

2.4 Falschgeld erkennen dank Sicherheitsmerkmalen

Um das Vertrauen in das umlaufende Bargeld zu sichern, werden Banknoten und Münzen zum Schutz vor Fälschungen mit einer Reihe von Sicherheitsmerkmalen versehen. Zudem sind das Herstellen von Falschgeld und das in Umlauf bringen strafbar. Auch wer wissentlich gefälschte Banknoten oder Münzen weitergibt, begeht eine Straftat. Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz.

Weitere Informationen: 
Falschgeld

Die Zentralbanken analysieren Fälschungen, verwahren diese und pflegen die Untersuchungsergebnisse in eine europaweite Datenbank ein. Bei Maßnahmen zur Falschgeldprävention und -bekämpfung arbeiten die Zentralbanken eng mit den nationalen und internationalen Polizeibehörden zusammen.

Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten

Mit etwas Aufmerksamkeit können sich alle anhand der Sicherheitsmerkmale vor der Annahme falscher Banknoten schützen. Denn Banknoten lassen sich schnell nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ ohne Hilfsmittel prüfen.

Prüfen der Euro-Banknoten (Europa-Serie) nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“
Prüfen der Euro-Banknoten (Europa-Serie) nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“
Prüfen der Euro-Banknoten (Europa-Serie) nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“
Prüfen der Euro-Banknoten (Europa-Serie) nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“

Sicherheitsmerkmale der Euro-Münzen

Auch Münzen sind mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Bei echten Münzen hebt sich das Münzbild klar abgegrenzt und fühlbar von der übrigen Münzoberfläche ab. Alle Konturen sind deutlich und scharf ausgeprägt und klar zu erkennen. 

Echtheitsprüfung bei 1- und 2-Euro-Münzen
Echtheitsprüfung bei 1- und 2-Euro-Münzen

Falschgeldaufkommen

Mit rund sieben Fälschungen auf 10.000 Einwohner im Jahr 2023, das sind rund 56.000 falsche Banknoten, ist das Falschgeldaufkommen in Deutschland ausgesprochen niedrig. Am häufigsten wurde die 50-Euro-Banknote gefälscht.

Auch falsche Münzen kommen selten vor. Im Schnitt entfielen im Jahr 2023 vierzehn falsche Münzen auf 10.000 Einwohner. Ca. 95 % der rund 115.900 Münzfälschungen im Jahr 2023 waren 2-Euro-Münzen.

Banknotenfälschungen
Banknotenfälschungen

Verhalten bei Falschgeld

Der Vergleich mit einer echten Banknote erleichtert das Prüfen eines verdächtigen Geldscheins. Verdächtige Banknoten sollten dabei aber möglichst wenig berührt werden, um Fingerabdrücke nicht zu verwischen.

Eindeutig als falsch erkannte Banknoten und Münzen
sind der Polizei zu übergeben.

Eindeutig als falsch erkanntes Geld ist mit Angaben zu dessen Herkunft sofort der Polizei zu übergeben. Wenn bekannt, sind auch Informationen zur Person, die das Falschgeld ausgegeben hat, hilfreich. Solch verantwortungsvolles Verhalten unterstützt die Ermittlungen der Polizei.

Exkurs

Das Wichtigste im Überblick

  • Bargeld bezeichnet Münzen und Banknoten. Euro-Banknoten und -Münzen sind gesetzliches Zahlungsmittel im Euroraum.

  • Banknoten werden von der Zentralbank (Notenmonopol) und Münzen vom Staat (Münzregal) ausgegeben.

  • Der Euro ist nicht durch Gold oder andere Edelmetalle gedeckt. Das Eurosystem ist nicht verpflichtet, Euro-Bargeld in Gold oder andere Vermögenswerte zu tauschen.

  • In Deutschland bringt die Bundesbank das Bargeld in Umlauf. Sie ersetzt abgenutztes und beschädigtes Bargeld und zieht Falschgeld aus dem Verkehr.

  • Die Euro-Banknoten sind im gesamten Euroraum gleich. Sie sind mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, die es allen erlauben, Banknoten auf Echtheit zu prüfen.

  • Bisher gibt es zwei Euro-Banknotenserien. Eine dritte Banknotenserie ist in Planung.

  • Es gibt acht Euro-Münzen mit jeweils einer einheitlich europäischen und einer von jedem Land individuell gestalteten Seite.

  • Gedenkmünzen sind gesetzliches Zahlungsmittel im gesamten Euro-Währungsgebiet.

  • Sammlermünzen sind nur in den Ausgabeländern gesetzliches Zahlungsmittel.

  • Falschgeld ist sofort der Polizei zu übergeben. Wer Falschgeld herstellt oder es wissentlich in Umlauf bringt, macht sich strafbar.

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