Die Inflationsrate sank im Juni wieder etwas. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg saisonbereinigt nur noch um 0,1 % gegenüber dem Vormonat, nach 0,2 % im Mai. Dämpfend wirkten auf der Verbraucherstufe erneut günstigere Preise für Energie. Dagegen verteuerten sich Nahrungsmittel, insbesondere solche, die unverarbeitet sind, deutlich. Auch die Preise für Industriegüter ohne Energie stiegen wieder leicht. Bei den Dienstleistungen nahm die Preisdynamik hingegen spürbar ab. 5 In der Vorjahresbetrachtung fiel die Gesamtteuerungsrate merklich, von 2,8 % im Mai auf 2,5 % im Juni. 6 Die Kernrate (HVPI ohne Energie und Nahrungsmittel) sank etwas weniger stark, von 3,5 % auf 3,3 %. Sie liegt damit weiterhin deutlich über der Gesamtrate.