Sie finden hier aktuelle Berichte und Studien der Deutschen Bundesbank. Ältere Veröffentlichungen finden Sie auch auf www.bundesbank.de.
2026
Monatsbericht
Monatsbericht – März 2026
Der Monatsbericht März 2026 befasst sich mit aktuellen Entwicklungen der Nachfrage nach Euro-Bargeld. Ein weiterer Beitrag erläutert die Kernelemente und Perspektiven des digitalen Euro. Außerdem werden die Bedeutung des sektoralen Strukturwandels für das Produktivitätswachstum im Euroraum untersucht und die deutsche Zahlungsbilanz für das Jahr 2025 analysiert.
Die Deutsche Bundesbank hat ihren Jahresfehlbetrag 2025 wie erwartet weiter verringert. Angesichts einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage sank der Jahresfehlbetrag gegenüber 2024 um mehr als die Hälfte auf 8,6 Milliarden Euro.
Im Monatsbericht Januar 2026 wird untersucht, ob die gestiegene Konzentration des Bankenmarkts im Euroraum zu einer veränderten Zinsweitergabe führt. Ein weiterer Beitrag geht der Frage nach, welche Ursachen den Wechselkursbewegungen des Euro gegenüber dem US-Dollar zugrunde liegen. Außerdem beschreibt ein Aufsatz die staatlichen Investitionen in Infrastruktur in Deutschland und wie neue Kreditspielräume zukünftig zielgerichtet genutzt werden sollten.
Im Monatsbericht Dezember 2025 wird die Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank veröffentlicht, die einen Ausblick darauf gibt, wie sich die deutsche Wirtschaft in naher Zukunft voraussichtlich entwickeln wird. Ein zweiter Aufsatz beschreibt die Bargeldakzeptanz in verschiedenen Wirtschaftsbereichen in Deutschland. Zudem werden aktuelle Entwicklungen im Kartenzahlungsmarkt in Deutschland im Rahmen des Wandels im unbaren Zahlungsverkehr erörtert. Abschließend analysiert ein Beitrag die Ertragslage und die Finanzierungsverhältnisse deutscher Unternehmen im Jahr 2024.
Wie die Schuldenbremse weiterentwickelt werden könnte
Die deutschen Fiskalregeln wurden im März grundlegend reformiert. Um den großen Herausforderungen bei Verteidigung und Infrastruktur Rechnung zu tragen, gibt es nunmehr umfangreiche Verschuldungsmöglichkeiten. Dies ist vorübergehend nachvollziehbar. Aufgrund der unbegrenzten Verschuldungsmöglichkeiten für Verteidigungsausgaben sind damit aber längerfristig weder solide Staatsfinanzen noch die Einhaltung der EU-Regeln gewährleistet. Auch sind staatliche Investitionen bei den Kreditspielräumen nur vorübergehend privilegiert. Der nachfolgende Vorschlag für eine Reform der Schuldenbremse adressiert diese beiden Sachverhalte.
Die Risiken für das deutsche Finanzsystem haben sich erhöht. Der Finanzstabilitätsbericht 2025 sieht Herausforderungen durch geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und zunehmende Staatsverschuldung.
Der Monatsbericht Oktober 2025 befasst sich mit den Finanzen der Europäischen Union und beleuchtet dabei die Finanzbeziehungen der Mitgliedstaaten zur EU im Jahr 2024 und den mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2028 bis 2034. Ein weiterer Aufsatz analysiert die Auswirkungen von globaler Unsicherheit auf internationale Portfolioströme. Außerdem wird die Finanzlage der Länder und ihrer Gemeinden betrachtet, die sich im Jahr 2024 verschlechtert hat.
Der Monatsbericht September 2025 untersucht den Einfluss von Wechselkursänderungen auf heimische Preise in Zeiten hoher Inflation und stellt die Ertragslage der deutschen Kreditinstitute im Jahr 2024 dar. Außerdem werden Optionen für Großbetragszahlungen in digitalem Zentralbankgeld aufgezeigt.
Der Monatsbericht Juli 2025 untersucht, was hinter dem mehrjährigen Rückgang der deutschen Exportmarktanteile steckt. Außerdem wird die Sicherheitenverwaltung im Euroraum nach Einführung des Eurosystem Collateral Management Systems (ECMS) erläutert. Ein weiterer Aufsatz befasst sich mit den Hauptergebnissen der jüngsten Überprüfung der geldpolitischen Strategie.
Der Monatsbericht Juni 2025 enthält die aktuelle Deutschland-Prognose der Bundesbank, die einen Ausblick darauf gibt, wie sich die deutsche Wirtschaft vor dem Hintergrund der US-Zollpolitik und des Fiskalpakets der neuen Bundesregierung in naher Zukunft voraussichtlich entwickeln wird. Ein zweiter Artikel beschäftigt sich mit der Überprüfung des geldpolitischen Handlungsrahmens des Eurosystems. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit der Fragestellung, wann Versicherte in Rente gehen und wie dabei Ab- und Zuschläge in Bezug auf den Rentenzugang ausgestaltet werden könnten.
Die Treibhausgas-Emissionen des in Euro geführten Eigenportfolios (Euro-Portfolio) und der Währungsreserven der Bundesbank gehen in den letzten Jahren insgesamt zurück. Erstmals werden auch Treibhausgas-Kennzahlen zu den Anteilen an geldpolitischen Beständen des Eurosystems offengelegt, die Unternehmensanleihen sowie gedeckte Schuldverschreibungen und Pfandbriefe (Covered Bonds) umfassen.
Im Monatsbericht April 2025 werden die Ergebnisse der Vermögensbefragung privater Haushalte aus dem Jahr 2023 vorgestellt. Ein weiterer Aufsatz zeichnet ein aktuelles Meinungsbild der Rolle des Bargelds in der deutschen Gesellschaft. Außerdem wird die Verschuldungslage im nichtfinanziellen Privatsektor des Euroraums seit Beginn der geldpolitischen Straffung erörtert.
Der Monatsbericht März 2025 enthält einen Vorschlag zur Reform der Schuldenbremse und untersucht den Zugang zu Bargeld in Deutschland. Darüber hinaus befasst sich ein Beitrag mit der Analyse geldpolitischer Kommunikation mithilfe von künstlicher Intelligenz. Ein weiterer Aufsatz beleuchtet die Rolle von Zentralverwahrern in Europa vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für die Kapitalmarktunion. Außerdem wird die deutsche Zahlungsbilanz für das Jahr 2024 analysiert.
Die geldpolitischen Maßnahmen der vergangenen Jahre haben im Geschäftsjahr 2024 wie schon im Vorjahr den Jahresabschluss der Deutschen Bundesbank geprägt. Für das Berichtsjahr weist sie einen Bilanzverlust von 19,2 Milliarden Euro aus.
Im Monatsbericht Dezember 2024 wird die Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank veröffentlicht, die einen Ausblick darauf gibt, wie sich die deutsche Wirtschaft in naher Zukunft voraussichtlich entwickeln wird. Ein zweiter Aufsatz beleuchtet die Finanzierungskosten der Banken in Deutschland im geldpolitischen Zinszyklus. Abschließend analysiert ein Beitrag die Ertragslage und die Finanzierungsverhältnisse deutscher Unternehmen während der Phase geldpolitischer Straffung.
Das deutsche Finanzsystem hat die außergewöhnlich stark steigenden Zinsen insgesamt gut verkraftet und sich in den vergangenen Monaten als stabil erwiesen. Allerdings rücken nun Kreditrisiken verstärkt ins Blickfeld.
Der Monatsbericht Oktober 2024 untersucht, wie sich die unterschiedliche Erfassung einbehaltener Gewinne in der Zahlungsbilanz auf den deutschen Leistungsbilanzüberschuss auswirkt. Ein weiterer Beitrag legt aktuelle Entwicklungen im Hinblick auf die internationale Verflechtung Deutschlands über Direktinvestitionen dar. Außerdem wird beschrieben, wie sich die Länderfinanzen im Jahr 2023 entwickelt haben, wobei festgestellt wird, dass sich die Lage verschlechtert hat, gleichwohl aber noch ein struktureller Überschuss zu verzeichnen ist. Zuletzt beleuchtet ein Aufsatz die aktuelle Lage der Lohnentwicklung in Deutschland, vergleicht sie mit dem Euroraum und gibt einen Ausblick.
Der Monatsbericht September 2024 untersucht, welchen Einfluss die europäische Klimapolitik auf deutsche Direktinvestitionen hat und stellt die Ertragslage der deutschen Kreditinstitute im Jahr 2023 dar. Außerdem wird der Digital Operational Resilience Act (DORA) aus der Perspektive bankgeschäftlicher Prüfungen betrachtet. Schließlich beschreibt ein Beitrag die Finanzbeziehungen der Mitgliedstaaten zum EU-Haushalt und zum Extrahaushalt Next Generation EU im Jahr 2023.
Der Monatsbericht Juli 2024 betrachtet den globalen Disinflationsprozess und seine Kosten. Er stellt in einem weiteren Beitrag die Entwicklung der Unternehmenskredite in Deutschland seit Beginn der geldpolitischen Straffung dar. Darüber hinaus wird das EU-Bankenpaket, das insbesondere die Umsetzung des Basel III-Standards umfasst, näher beleuchtet.
Der Monatsbericht Juni 2024 enthält einen Beitrag zum Thema Abgabenlast auf Arbeitseinkommen im internationalen Vergleich: Zum Unterschied von Rentenbeitrag und Steuerzahlung. Zudem beschreibt er kurz die wirtschaftliche Entwicklung im zweiten Quartal 2024.
Der Monatsbericht April 2024 erläutert die Entwicklung der Vermögensbilanz der privaten Haushalte, skizziert die Wirkung des technologischen Fortschritts auf die Energieeffizienz und gibt eine Übersicht über die Gläubigerstruktur von Staatsanleihen im Euroraum.
Der Monatsbericht März 2024 erläutert die Unternehmensdynamik im Euroraum, die Nachfrage nach Banknoten in Krisen und stellt die deutsche Zahlungsbilanz 2023 vor.
Der Anstieg der Leitzinsen hat im vergangenen Jahr den Jahresabschluss der Deutschen Bundesbank geprägt. Für das Geschäftsjahr 2023 weist sie ein ausgeglichenes Bilanzergebnis aus, weil Belastungen im zweistelligen Milliardenbereich über ihre Finanzpuffer abgefedert werden konnten. Dazu löste die Bundesbank ihre Risikovorsorge vollständig auf und verringerte ihre Rücklagen. Wie in den Vorjahren wurde kein Gewinn an den Bundeshaushalt abgeführt.
Der Monatsbericht Januar 2024 erläutert die konjunkturelle Lage Deutschlands im vierten Quartal 2023. Außerdem gibt er eine Übersicht über die Entwicklung der Kommunalfinanzen im dritten Quartal 2023.